Die meisten Praxen verlieren beim Marketing kein Geld, weil sie zu wenig investieren, sondern weil immer wieder dieselben Fehler passieren. Wer sie kennt, spart Budget und Nerven.

1. Reichweite mit Anfragen verwechseln

Likes, Follower und Impressionen fühlen sich gut an, zahlen aber keine Rechnung. Was zählt, sind Anfragen. Messen Sie das, was wirklich Patienten bringt.

2. Anzeigen auf die allgemeine Website schicken

Eine Anzeige für „Bauchstraffung" sollte nicht auf der Praxis-Startseite landen, sondern auf einer Landingpage zum Thema. Sonst verpufft der teure Klick.

3. Ohne Tracking arbeiten

Wer nicht misst, welche Anzeige zu welcher Anfrage führt, optimiert blind. Dazu gehört unbedingt das Erfassen von Anrufen, nicht nur von Formularen.

4. Das Werberecht ignorieren

Ein Superlativ zu viel oder ein Vorher-Nachher-Bild am falschen Ort, und die Abmahnung ist da. Jede Anzeige gehört vorher gegen die HWG-Regeln geprüft.

5. In der Wir-Perspektive sprechen

„Wir bieten modernste Verfahren" interessiert niemanden. „Sie bekommen" und „für Sie" holen den Patienten ab. Nutzen schlägt Selbstdarstellung.

6. Das Budget zerstreuen

Wer gleichzeitig überall ein bisschen macht, lernt nirgends genug. Bündeln Sie das Budget dort, wo die Nachfrage am höchsten ist, statt es über jeden Kanal zu verteilen.

7. Anfragen liegen lassen

Die beste Kampagne nützt nichts, wenn die Anfrage erst Tage später beantwortet wird. Schnelle, persönliche Reaktion entscheidet über den Termin.

Gutes Praxismarketing ist selten eine Frage des Budgets, sondern der vermiedenen Fehler. Jeder einzelne dieser Punkte kostet sonst Anfragen, die längst da waren.